Ich verändere was ich verändern kann – mich

Das ist eigentlich ein Zitat. Gesehen gestern in dem Film „Aenne Burda“. Diese Kraft, dieser Mut und vorallem diese unglaubliche Entschlossenheit hat mich fast umgehauen. Ich spürte die Energie die diese Frau gehabt haben muss und ich spürte meine gebundene Energie, die so stark gedeckelt ist. Mich hielt es kaum noch auf meinem Platz. In mir regte sich etwas, was mich auf und ab laufen ließ – mich die vor Knieschmerzen kaum noch laufen kann – ich lief auf und ab. Stoppte den Film und schaute weiter immer wieder und wieder. In der Mediathek konnte man sogar schon den zweiten Teil dazu sehen. Meine Lebensenergie sprudelte nur so. Als ich vorhin wach wurde, war direkt dieser Satz in mir präsent „Ich verändere was ich verändern kann – mich.“ Ich war sofort hellwach und stand auf. Früher, machte ich es auch, ich veränderte für mich was ich wollte. Ich war wild entschlossen mich nicht irritieren zu lassen, von Aussagen anderer was ich alles nicht kann oder können würde. Je älter ich wurde umso mehr habe ich mich doch irritieren lassen. Der Weltenlärm war oft wie eine Explosion, so laut. Ich hab mich irritieren lassen. Ich dachte zwar oft, dass ich etwas können würde, wurde aber von  Gedankenstrukturen oder der Aussenwelt davon abgehalten. Manche Fähigkeiten baute ich weiter aus und konnte erst stoppen als ich es beherrschte. Im Moment z. B. das Socken stricken. Ich übe seid über 25 Jahren. Erst seid einer Woche habe ich begriffen, dass ich es kann und wie es geht. Jetzt übe ich und zwar so lange bis ich es richtig beherrsche, nicht weil es irgendwer von mir erwartet sondern weil ich es will. Ich kann einfach nicht anders, ich muss es tun. Auch so ein Satz gestern von Aenne Burda „Ich musste es einfach tun.“

Genau das sollte die Lebensmotivation sein. „Ich musste es einfach tun.“ Seid ein paar  Tagen höre ich einen Satz in mir.“ Wenn wir das Leben tun lassen, was das Leben tun will, dann ist alles genau richtig.“ Dann gibt es kein Falsch. Dann gibt es nur den Moment. Ich erzählte meiner Freundin Candida davon und sie fragte mich wie macht man das, wir haben doch keinen Schalter an uns. Nein haben wir nicht. Wir müssen eigentlich nur aufhören alles kontrollieren und erzwingen zu wollen und uns vom Leben führen lassen. Eine Situation ärgert uns oder ein Gegenüber ärgert uns? Anhalten, die Sache stehen lassen und beobachten was passiert. … und verändern was sich verändern lässt, nämlich nur mich und darauf vertrauen, dass das Richtige geschieht. Wenn wir etwas erzwingen oder kontrollieren wollen, ist es unsagbar anstrengend und zerrt uns die ganze Energie aus dem Körper, wenn wir aber mitgehen mit dem was ist wird es leicht und fließend und gibt uns Energie. Erst wenn ich aufhöre mich zu etwas zu zwingen, weil ich Erwartungen anderer erfüllen will, fließt es und zwar ganz von alleine. Ist auch ein „sich dem Leben überlassen und dran teilhaben“, egal was kommt. Dann bewege ich mich einfach so. Stehe auf und laufe oder erledige Dinge aus dem Gefühl und der Sehnsucht heraus, weil ich einfach nicht anders kann. Dann wenn ich es einfach tun muss. Dann nehme ich ab, einfach nur so, einfach nur so, ohne Angst und ohne darüber nachzudenken. Wenn der Körper heilt, geschehen Dinge, die einfach geschehen müssen, weil sie teil eines Lebens sind und man das Leben einfach lebt, einfach weil man es tun muss. Wenn man etwas tun muss, aus sich heraus und vollkommen frei, dann ist es kein Druck, sondern alles fließt und alles darf sein.

 

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