• 20160814_0855471,2 kg Aprikosen (1 kg entkerntes Obst)
  • 2 Biozitronen
  • 1 kg Zucker (kein Gelierzucker)
  • 1 TL getrocknete Lavendelblüten

Aprikosen waschen und entkernen und in ca. 1 cm grosse Würfel schneiden. 3 EL geriebene Zitronenschale und Saft der beiden Zitronen sowie den Zucker zu den Aprikosen geben und alles vermischen.

Die Mischung ein paar Stunden stehen lassen, damit sich Saft bilden kann und die Aromen sich gut entwickeln können. Vor dem Kochen habe ich alles fein pürriert, wer gerne Stückchen in der Konfitüre hat, pürriert es nicht fein – sondern lässt noch Stückchen übrig. Die Fruchtmasse bei  mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen und dann eine Gelierprobe machen. Eventuell 5-10 Minuten weiter kochen.

Lavendel unterrühren und alles schnell in Gläser abfüllen. Gläser verschließen und für 5 Minuten auf den Kopfstellen, damit sich ein Vakuum bilden kann. Gläser wieder umdrehen und abkühlen lassen. Konfitüre sollte 1 Woche durchziehen.

Tipp: Beim kochen im Topf bildet sich Schaum. Der Schaum muss unbedingt abgeschöpft werden. Wenn der Schaum mit in die Gläser abgefüllt wird, ist in der Konfitüre zuviel Luft und dies kann dann zur Schimmelbildung führen.

Als ich das Ursprungsrezept im Internet entdeckte, konnte ich mir die Kombination von Aprikose, Zitrone und Lavendel gut vorstellen. Ich hatte allerdings die Befürchtung, dass wenn zuviel Lavendel in die Konfitüre kommt, diese wie Mottenkugeln schmeckt. Das Ursprungsrezept enthielt einen Esslöffel Lavendelblüten. Und nachdem eine Freundin erzählt hatte, dass sie auch schonmal Konfitüre mit Lavendel gemacht hatte und alles anschließend weggeworfen hat, war ich sehr vorsichtig mit dem Lavendel. Ich bin froh, dass ich die Menge deutlich reduziert habe. Ich finde der Lavendel hebt den Geschmack der Aprikosen hervor und alles schmeckt sehr fein. Anfangs war es für mich sonderbar auf eine Lavendelblüte zu beißen. Inzwischen ist sie meine Lieblingsaprikosenkonfitüre.

 

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